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Kapitel 10

Sandra wurde ziemlich unsanft aus dem Bett geklingelt. Verschlafen und herzhaft gähnend drehte sie sich zu ihrem Wecker um, und stellte fest, dass es erst neun Uhr morgens war. Wer würde denn so früh anrufen?
Ächzend robbte sie über Kissen und Decke hinweg zu ihrem Nachttisch. Mit einem tiefen Seufzen griff sie nach dem Handy und versuchte, den grünen Knopf zu drücken, der diesem nervigen Gebimmel ein Ende setzen würde. „Berger“, murmelte sie, nachdem es endlich geglückt war.
„Wunderschönen guten Morgen Sandra, ich bin es Anna. Und, wie war dein gestriger Abend?“
Sandra gähnte laut. „Sag mal, bist du verrückt? Hast du schon einmal auf die Uhr gesehen? Es ist erst neun Uhr? Warst du gestern nicht weg?“
„Doch“, kicherte Anna selig. „Genau genommen war ich noch gar nicht im Bett.“
„Waaaas?“ Sandra schüttelte müde den Kopf. „Das könnte ich nicht. Du bist ja verrückt.“
„Ja, ich dachte mir, dass ich dich jetzt noch schnell anrufe, bevor ich mich hinlege. Ich brauche nämlich dringend noch eine Mütze voll Schlaf.“
Sandra gähnte wieder. „Okay, dann erzähle ich dir die Kurzfassung. Tolles Haus, tolle Party, super nette Gastgeber, leckeres Büffet, viel Spaß gehabt, viel getanzt, um drei Uhr morgens Heim gekommen und meinen Chef geküsst. Schlaf gut, bis später dann.“ Mit diesen Worten hatte Sandra dann schnell aufgelegt. Sie hatte keine Lust den letzten Punkt jetzt noch mit Anna zu diskutieren.

Anna starrte auf ihr Handy. „Sandra? Hallo? Bist du noch da? Sandra!“ Fluchend drückte sie auf die Wahlwiederholung, aber sie wurde sofort auf die Mailbox weitergeleitet. Genervt verdrehte die junge Frau die Augen, hörte sich den Text an und hinterließ eine Nachricht: „Hey Sandra, nimm sofort das Handy in die Hand und rede mit mir. Du kannst mir nicht einfach so eine wichtige Information hinknallen, und dann einfach auflegen. Ich will Erklärungen. Sofort! Jetzt geh endlich ans Telefon.“ Dann legte sie auf, und rief noch einmal an.
Sandra hob nicht ab, und Anna musste sich fügen. Müde streckte sie sich, und sah aus dem Fenster.
Von wegen … Schnell sprang Anna auf, schnappte sich ihre Jacke, und rannte nach draußen. Eilig wuselte sie das Faltdach ihres Käfer Cabrios herunter. Mit frischem Wind um die Nase, würde sie beim Fahren sicher nicht einschlafen. Geschickt sprang sie über die Fahrertür ins Auto, ließ sich auf den Sitz gleiten, pfriemelte den Schlüssel ins Zündschloss, und entließ ein kurzes Stoßgebet Richtung Himmel. Ihr geliebtes Auto war alt, und nicht mehr ganz so zuverlässig. Glücklicherweise versagte es seinen Dienst nicht, und Anna schoss aus ihrer Parklücke heraus.

Wieder einmal wurde Sandra ziemlich unfreundlich aus dem Schlaf geklingelt. Seit dem letzten Mal waren gerade zwanzig Minuten vergangen. Diesmal war es allerdings nicht das Handy, sondern die Türklingel. Müde, und vor sich hin schimpfend stand Sandra auf und tapste durch ihr Schlafzimmer.“
Wer ist denn das schon wieder?“ Die Gegensprechanlage bekam ihren vollen Zorn zu spüren, indem sie kräftig auf den Sprechknopf schlug. „Ja?“, knurrte sie unfreundlich.
„Mach sofort auf!“, kam es ihr dann auch schon von Anna entgegen.
Sandra verdrehte genervt die Augen und biss ihre Kiefer fest aufeinander. Auch das noch. „Was willst du denn? Ich dachte du wolltest ins Bett gehen. Lass mich schlafen.“
„Kommt überhaupt nicht in Frage. Ich gehe nicht, bevor du nicht mit mir darüber geredet hast. Ich will alles wissen.“
Sandra wusste genau, wenn sie Anna nicht die Tür öffnete, dann würde sie ewig da unten stehen, und klingeln. Einen kurzen Moment dachte sie darüber nach, die Klingel einfach auszuschalten. Aber sie traute Anna durchaus zu, dass sie die ganze Nachbarschaft zusammen brüllte. Seufzend gab sie nach, und drückte auf den Türsummer. Während sie wartete, bis Sandra die Stufen heraufkam, setzte sie eine säuerliche Miene auf. Anna durfte ruhig wissen, dass sie wütend war. Es war ja nicht so, dass sie Anna nicht erzählen wollte was auf der Party geschehen war. Aber sie musste sich erst sammeln, und sich überlegen, was da eigentlich wirklich passiert war. Sie war noch nicht bereit darüber zu reden. Außerdem war sie wirklich total erschöpft und wollte nur uns Bett.
Doch sie wusste auch, dass sie ihrer Freundin nicht auskommen konnte, denn Anna würde schon dafür sorgen, dass sie ihr alles erzählte. Also musste sie da jetzt durch.
Anna stürmte in die Wohnung, und warf die Tür hinter sich schwungvoll ins Schloss. „Also, dass ich jetzt extra kommen musste finde ich gar nicht nett von dir“, maulte sie auch schon los. „Dafür will ich jetzt einen Kaffee haben.“
Sandra verdrehte die Augen und grinste sie freudlos an. „Ich habe dich nicht darum gebeten jetzt zu kommen. Ich würde jetzt nämlich auch lieber schlafen.“
Anna stellte sich ihr in den Weg, und stemmte die Hände in die Hüften. „Du hättest mir auch gleich erzählen können was passiert ist. Dann würden wir jetzt beide schon wieder selig schlummern. Du kannst mich nicht einfach so mit einem Cliffhanger abwürgen, mich neugierig machen und dann einfach auflegen. Ja sag mal, was hast du dir nur dabei gedacht? Dann hättest du es mir gleich verschweigen können.“
Sandra sah zu Boden, denn Anna hatte ja Recht. „Sorry, ich wollte es unbedingt loswerden, aber nicht wirklich darüber reden. Komm, ich mach dir einen Kaffee, und dann erzähle ich dir alles. Danach können wir uns immer noch hinlegen und uns eine Mütze voll Schlaf holen.“
Anna nickte zustimmend, und die beiden marschierten in die Küche. Während Sandra sich an der Kaffeemaschine zu schaffen machte, löcherte Anna ihre Freundin schon mit Fragen. „Und? Erzähl! Wie war es denn auf der Party? Wer war da? Gab es noch andere hübsche Männer, mit denen du mich eventuell bekannt machen kannst?“
Sandra hielt mit dem Wasserauffüllen inne und musste lachen. Das war ja wieder einmal so typisch Anna. „Also, wo fange ich an. Das Haus, das ist riesengroß gewesen. Ein richtiger Prachtbau im viktorianischen Stil, mit einem riesigen Garten. Überall hingen Lampions und Girlanden. Es war echt schön vorbereitet. Die aufgestellten Tische bogen sich unter all den Leckereien die darauf lagen. Eine Band gab es auch. Die haben richtig gut gespielt. Es waren so viele Leute da, dass ich bestimmt nicht einmal die Hälfte davon kennengelernt habe, und glaube mir, ich habe gestern viele Leute kennengelernt. Und die Gastgeber waren so nett. Johann Zeiler ist gar nicht so blöd wie ich dachte. Und Betty ist total liebenswert. Sie sind als Paar so süß. Stell dir vor, die beiden sind schon fast vierzig Jahre miteinander verheiratet, und immer noch verliebt wie am ersten Tag. Das hättest du echt sehen sollen. Und dann haben wir da gegessen, ach war das köstlich. Und getanzt haben wir auch, und zwar zu Bettys und Johanns Lieblingslied. Richtig romantisch. Die beiden haben uns aufgefordert, auch zu tanzen. Und weil man das als Paar so macht, konnten wir uns nicht darum drücken. Wir mussten doch den Schein wahren. Und dann haben wir getanzt, und die beiden haben neben uns getanzt. Und als das Lied zu Ende war, da haben die beiden sich ganz verliebt geküsst. Tja, dann hat Betty zu Tim gesagt, dass er nicht so schüchtern und verschämt sein soll. Er solle mich doch auch küssen, und sich nichts wegen der anderen denken. Tja, und um den Schein zu wahren …“ Sandra sah verträumt aus dem Fenster.
Anna sah ihre beste Freundin nachdenklich von der Seite an. „Dann habt ihr euch also geküsst. Und, wie war es? Kann er gut küssen? Was hast du empfunden?“ Anna war ganz aus dem Häuschen, und wollte es natürlich genau wissen.
Sandra sah sie immer noch verträumt an. „Ach, küssen kann der … wow. Und es hat sich richtig gut angefühlt.“ Sandra blickte verklärt zu Anna, und diese musste plötzlich lachen. Verwirrt sah Sandra sie an. „Was ist?“, fragte sie, und ihr Blick war wieder ernüchtert.
„Ach nichts. Du hörst dich nur an, wie ein dreizehn Jahre junges Mädchen, das sich zum ersten Mal verliebt hat. Mann, ihr beide seid so etwas von verliebt ineinander. Warum stellt ihr euch denn so blöd an?“
Sandra schüttelte jetzt wieder deprimiert den Kopf. „Eben nicht. Niemand ist hier verliebt in jemanden. Tim hat beim Heimfahren ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass ich ja nur dabei war, weil ich ihm aus einem Dilemma geholfen habe. Er war mir sehr dankbar, aber das war es auch schon.“ Sandra nahm mit einer fahrigen Bewegung die Kanne aus der Kaffeemaschine, und goss Anna etwas davon in eine Tasse. „Hier, setzen wir uns auf den Balkon?“
Anna sah ihrer Freundin nachdenklich hinterher, die langsam aus der Küche schlurfte. Sie wusste genau, dass Sandra sich in den letzten Tagen in Tim verliebt hatte, und dass sie jetzt total traurig war, weil sie dachte, dass er nichts für sie empfand. Schnell eilte sie ihrer Freundin hinterher, die jetzt in einer Liege auf dem Balkon lag. Mit geschlossenen Augen genoss sie die Sonnenstrahlen. Anna ließ sich in der zweiten Liege nieder, und beobachtete ihre Freundin. Sie wusste genau, dass Sandra gerade an den Abend mit Tim dachte. Sie sah so zufrieden aus. Es musste ein wirklich schöner Abend gewesen sein.
„Du Sandra, jetzt sei doch einmal ganz ehrlich zu mir, und am besten auch gleich zu dir. Was empfindest du für Tim?“ Widerwillig öffnete Sandra ihre Augen. Dann setzte sie sich aufrecht in die Liege. „Tja Anna, wenn ich das wüsste, dann würde ich mir wohl nicht Gedanken darüber machen müssen was ich fühle. Aber es ist alles so verwirrend. Ich finde Tim sehr attraktiv und er ist so nett. Er hat sich jetzt in den letzten Tagen sehr verändert. Er ist in seiner Freizeit ein ganz anderer Mensch als in der Arbeit. Das ist dann der andere Aspekt. Er ist mein Chef. So etwas geht nie gut.“
Anna nickte, denn sie konnte Sandra schon verstehen. Sie würde auch kein Verhältnis mit jemandem haben wollen, mit dem sie auch noch zusammenarbeitete. Aber Sandra schien so unglücklich zu sein. „Und was gedenkst du jetzt zu machen?“, fragte Anna weiter, und Sandra zuckte mit den Schultern.
„Ich habe nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung. Wenn ich das nur wüsste. Am besten mache ich gar nichts. Dass ich so verwirrende Gefühle habe, bedeutet doch auch noch lange nicht, dass Tim irgendetwas für mich empfindet. Das ist ja die andere Seite, die ich auch noch bedenken muss.“
Anna nickte wieder, obwohl sie ja der Meinung war, dass das Sandras kleinstes Problem war. Anna war sich ziemlich sicher, dass Tim ein Auge auf seine Sekretärin geworfen hat. Aber diese war jetzt sowieso schon so durcheinander. Da wollte sie ihre Freundin nicht noch mehr verwirren. Vielleicht sollte Sandra wirklich einmal darüber schlafen. Morgen war wieder Montag, und in der Arbeit würde sie dann schon herausfinden, ob Tim immer noch so ein Traummann war.
„Du, vielleicht sollte ich dich jetzt doch schlafen lassen. Du brauchst ein wenig Zeit zum Nachdenken.“
Sandra öffnete die Augen, und sah Anna müde an. „Willst du schon fahren, oder bleibst du hier?“
Anna stand auf, nahm ihre leere Tasse in die Hand, und antwortete: „Ich werde nach Hause fahren damit du in Ruhe nachdenken kannst. Außer, du willst, dass ich hierbleibe.“
Sandra zuckte nur mit den Schultern. „Ich weiß auch nicht. Einerseits will ich nur meine Ruhe, und andererseits will ich nicht alleine sein. Dann grüble ich immer so viel.“
Anna lächelte ihr aufmunternd zu. „Ach was. Ein bisschen darüber nachzudenken schadet dir nicht. Außerdem solltest du jetzt auch noch ein bisschen schlafen. Sonst siehst du morgen in der Arbeit aus wie eine schwerkranke Alkoholikerin mit einem großen Drogenproblem.“
Jetzt musste Sandra lachen. „Ach du Quatschkopf“, schimpfte sie liebevoll mit ihrer Freundin. Jetzt war sie froh, dass Anna einfach gekommen war. „Ja, vielleicht hast du Recht. Jetzt werde ich mich noch einmal schlafen legen, und später noch einmal darüber nachdenken … oder so. Vielleicht rufe ich dich ja heute Abend noch einmal an. Bis dann.“
Auch Anna verabschiedete sich, und fuhr wieder nach Hause. Auch sie freute sich schon auf ihr Bett.

Sandra wachte am frühen Abend auf, und rieb sich müde die Augen. Langsam kämpfte sie sich aus dem Bett und schlurfte ins Badezimmer. Ein Blick in den Spiegel genügte ihr, um zu wissen, dass sie schrecklich aussah. Sie war blass, und hatte tiefe dunkle Schatten unter den Augen. „Oh Mann, ich sehe aus, als ob ich ein paar Nächte nicht mehr geschlafen habe.“
Sandra drehte den Wasserhahn an der Badewanne auf, und ließ sich Wasser einlaufen. Großzügig verteilte sie den nach Rosenblüten duftenden Badeschaum in der Wanne. Kurz überlegte sie, ob sie Anna schnell anrufen sollte, während das Wasser lief. Aber sie entschied sich dann doch dagegen. Sie wusste nicht, ob Anna noch schlief.
Als die Wanne voll war zog Sandra sich aus, und ließ sich ins heiße Wasser gleiten. Das tat so gut. Sie schloss die Augen, und begann vor sich hin zu träumen. Dabei schlief sie tatsächlich wieder ein.
Schon zum dritten Mal an diesem Tag wurde Sandra durch ein ziemlich nerviges Klingeln unsanft aus dem Schlaf gerissen. Sandras Körper ruckte in der Badewanne hoch, und das Wasser schwappte großzügig aus der Wanne heraus.
Verwirrt sah sie sich um. „Mist“, fluchte die junge Frau, die mit einem Schlag hellwach war. „Was will Anna denn jetzt schon wieder?“ So schnell sie konnte, kletterte sie aus der Badewanne, schlang sich ein Handtuch um die Haare, und schlüpfte in einen Bademantel. Dann stolperte sie durch ihre Wohnung zur Tür.
„Was ist denn schon wieder?“, rief sie ungehalten, als sie die Tür aufriss. Aber nicht Anna nervte schon wieder, sondern Tim stand verlegen vor ihrer Tür.
Sandra starrte ihn mit offenem Mund an, während sich unter ihr eine Pfütze bildete.
„Äh hallo“, stammelte Tim, der sich sichtlich unwohl fühlte, weil Sandra ihn so anstarrte.
Jetzt erst wurde Sandra bewusst, dass sie wie eine Idiotin in der Tür stand und eine Wasserlache hinterließ, als wäre sie undicht. „Ähm, entschuldige bitte Tim. Ich bin in der Wanne eingeschlafen. Du hast mich gerade geweckt. Ich bin noch ein wenig lala im Kopf. Komm herein. Was führt dich hier her?“
Tim schluckte verlegen und trat einen Schritt über die Türschwelle. „Du hast deine Handtasche in meinem Auto vergessen. Ich dachte, dass du sie vielleicht heute noch brauchst. Deswegen bin ich schnell vorbeigekommen. Aber wenn du nochmal schlafen gehen möchtest, dann fahre ich gleich wieder.“
Er und Sandra sahen sich tief in die Augen, und Sandra überlegte hin und her. Sollte sie ihn bitten da zu bleiben? Oder ihn gehen lassen? Doch als Sandra nichts sagte, trat Tim wieder einen Schritt zurück, aus ihrer Wohnung heraus. Der Zauber des Augenblicks war vorbei.
„Gute Nacht Sandra“, murmelte Tim leise, und drehte sich um. Langsam stieg er die Stufen hinunter und verließ das Haus.
Sandra hätte sich ohrfeigen können. Warum hatte sie so lange überlegt? Doch jetzt war es schon zu spät. Sie konnte den Motor von Tims Auto aufheulen hören … und schon war er weg.
Langsam schloss Sandra die Wohnungstüre. „Was bin ich nur für eine Idiotin?“ Jetzt war sie wütend auf sich selbst, stampfte mit dem Fuß auf und kehrte mit schweren Schritten zurück in ihr Schlafzimmer. Dort zog sie sich ein Nachthemd an und legte sich wieder in ihr Bett. Müde und traurig stellte sie ihre Wecker, deckte sich zu und starrte in die Dunkelheit.

Fortsetzung folgt …

… weiter geht es nächsten Donnerstag!

Alles Liebe
Deine Lisbeth
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